Kein Kurs, kein Prüfungsdruck, keine Hausaufgaben. Zwei Stunden im warmen Pool, maximal zwei Meter tief, ein Instructor auf höchstens vier Kinder. Für viele ist es der Nachmittag, an dem sie beschließen, dass sie Taucher:in werden wollen.
Der PADI Bubblemaker ist kein Tauchkurs im eigentlichen Sinn — es ist ein betreutes Erlebnis. Dein Kind bekommt eine kindgerechte Ausrüstung, steigt mit einem PADI Instructor ins Becken und atmet zum ersten Mal unter Wasser. Mehr Programm gibt es nicht, und mehr braucht es auch nicht.
Die Tiefe ist auf zwei Meter begrenzt, das Wasser ist warm, und der Instructor ist die ganze Zeit in Griffweite. Kein Kind muss irgendetwas leisten, und keines muss ins Wasser, wenn es nicht will — das kommt vor und ist völlig in Ordnung.
Wir starten trocken am Beckenrand: Ausrüstung anschauen, anfassen, verstehen. Dann geht es ins flache Wasser, wo die erste Regel geübt wird — immer weiteratmen, nie die Luft anhalten. Alles Weitere ergibt sich im Wasser: durch Reifen schwimmen, ein Spielzeug vom Boden holen, dem Instructor „okay" zeigen.
Am Ende gibt es eine PADI Bubblemaker Urkunde mit Namen. Erfahrungsgemäß hängt die noch Jahre später im Kinderzimmer.
Wenn dein Kind Feuer gefangen hat, ist der nächste Schritt der Junior Open Water Diver — den gibt es ab 10 Jahren als vollwertiges Brevet mit altersgerechten Tiefen- und Begleitregeln. Bis dahin kann der Bubblemaker beliebig oft wiederholt werden; die meisten Kinder wollen genau das.
Es muss sich im Wasser wohlfühlen und ohne Angst untertauchen können — ein Schwimmabzeichen verlangen wir nicht. Der Instructor ist durchgehend in Griffweite und die Tiefe beträgt maximal zwei Meter. Wenn dein Kind Wasser grundsätzlich scheut, ist ein Schwimmkurs der sinnvollere erste Schritt.
Ja, und das ist ausdrücklich erwünscht. Du kannst vom Beckenrand aus zusehen und fotografieren. Ins Wasser kommst du nur mit, wenn du selbst ein Brevet hast — sonst bleibt der Instructor die Bezugsperson im Becken, das funktioniert erfahrungsgemäß am besten.
Dann taucht es nicht. Wir zwingen kein Kind ins Wasser — das wäre der sicherste Weg, ihm das Tauchen für immer zu verleiden. In dem Fall verschieben wir den Termin kostenfrei oder du bekommst den Betrag zurück.
Für den Bubblemaker füllst du als Erziehungsberechtigte:r einen kurzen Gesundheitsfragebogen aus. Nur wenn dort etwas angekreuzt wird — etwa Asthma, häufige Mittelohrentzündungen oder Epilepsie — brauchen wir vorher die Freigabe einer Tauchärztin oder eines Tauchtarztes. Eine Übersicht findest du auf unserer Seite Tauchärzte.
Ja — das ist einer der häufigsten Anlässe. Du bekommst einen Gutschein, der drei Jahre gültig ist und flexibel eingelöst werden kann. Mehr dazu auf der Seite Gutscheine.
Nächster Schritt
Kein Anruf, keine E-Mail-Pflicht, keine Verpflichtung. Nur eine klare Antwort auf die Frage: „Wo fange ich an?"