Nach diesem Kurs tauchst du anders. Du erkennst Probleme, bevor sie eskalieren. Du weißt, wie du dich selbst rettest, wenn etwas schiefgeht. Und du kannst anderen helfen, wenn sie in Not sind. Kein Kurs macht aus „kann tauchen” so sehr einen Taucher.
Im Open Water und Advanced lernst du für dich selbst zu tauchen. Im Rescue Diver lernst du für alle anderen mit zu tauchen: deinen Buddy, deine Gruppe, fremde Taucher in Not. Genau das ist der Sprung vom freizeit-orientierten Brevet-Inhaber zum echten Taucher mit Verantwortungs-Bewusstsein. Fast jeder, der den Kurs gemacht hat, sagt rückblickend: bester Kurs überhaupt.
Der Rescue Diver ist der erste Kurs, in dem du anstrengend tauchen wirst. Du wirst Schwitzen, Frustration und kleine Erfolgs-Momente erleben — das ist Absicht. Real-Notfälle sind anstrengend. Wir bereiten dich realistisch vor, nicht ideal.
Typischer Ablauf:
Mit Rescue Diver hast du das letzte Glied der „Hobby-Taucher-Kette” abgeschlossen. Die nächste Stufe ist die Divemaster-Ausbildung — der erste professionelle Schritt, in dem du andere Taucher führst und Verantwortung trägst. Oder du machst gezielt Specialties: Navigation, Deep, Suchen & Bergen ergänzen den Rescue Diver besonders gut.
Ja, deutlich mehr als alle vorherigen Kurse. Du wirst Taucher im Schnorchelanzug schleppen, Wasserrettung machen, Beatmen üben. Wir empfehlen Grundfitness und vorher eine Pool-Session, wenn du seit dem Advanced länger nicht getaucht hast.
Ja, ein aktueller Erste-Hilfe-Kurs (Emergency First Response oder gleichwertig, nicht älter als 24 Monate) ist Pflicht. Wir bieten EFR + Rescue als Paket, das spart Zeit und ist günstiger als einzeln.
Wir wiederholen es, bis du es kannst — kostenfrei. Wir haben Schüler:innen, die zwei Versuche brauchen. Das ist ok. Was nicht ok wäre: einen Rescue Diver mit Brevet rausschicken, der unter realem Stress versagt.
Absolut. Die meisten unserer Rescue-Absolvent:innen werden nie Pro — sie wollen einfach sicherer und verantwortungsbewusster tauchen. Der Kurs zahlt sich auf jedem Urlaubs-Tauchgang aus.
Idealerweise eigene Maske, Flossen, ABC. Eine eigene Tauchcomputer-Uhr ist sehr empfehlenswert. Ein eigener Anzug ist gut, aber nicht zwingend. Wir besprechen das individuell vor Kursbeginn.
Nächster Schritt
Kein Anruf, keine E-Mail-Pflicht, keine Verpflichtung. Nur eine klare Antwort auf die Frage: „Wo fange ich an?"